Eric Berg: Die Schattenbucht

Im dritten Krimi "Die Schattenbucht" gewährt Eric Berg einen Einblick in die Abgründe im Dorfgeschehen eines norddeutschen Küstendorfes. Leider blieb das Buch hinter meinen Erwartungen zurück...
Eric Berg - Die Schattenbucht

Die Story:
Scheinbar grundlos stürzt sich die beliebte Bäckersfrau Marlene Adamski vom Balkon ihres Hauses. Als sie den Sturz überlebt, spricht sie nicht mehr und zieht sich immer weiter zurück. Die Psychotherapeutin Ina scheint einen Zugang zu Ina gefunden haben, doch ihr Mann Gerd lehnt eine Betreuung kategorisch ab. Ina bleibt hartnäckig und entdeckt ein dunkles Geheimnis im Dorfgefüge...

Meine Meinung:
Das Buch startet mit dem versuchten Freitod von Marlene. Sie ist eine engagierte Frau, die im Dorf beliebt ist und auch glücklich zu sein scheint. Der Selbstmordversuch, das anschließende Schweigen und das Verhalten ihres Ehemannes ist deshalb besonders rätselhaft. Während Marlene durch die Hilfe von Ina wieder zurück ins Leben findet, erfährt der Leser häppchenweise das Ausmaß des Schlamassels und die Hintergründe für ihre Tat. Mehr will ich hierzu nicht verraten.
Die Schattenbucht ist ähnlich aufgebaut wie die beiden Vorgänger und hebt sich durch die wunderbar gewählte Kulisse von anderen Krimis ab. Aber leider blieb es eben auch bei den bekannten Zutaten und nach dem rätselhaften Start blieb das Buch erstaunlich blass. Nach dem ersten Viertel plätscherte es vielmehr vor sich hin. Zu den Protagonisten konnte ich keinen Zugang finden und leider war das Buch dann auch noch ziemlich vorhersehbar. 

Fazit:
Alles beim Alten: Eric Berg bedient sich in "Die Schattenbucht" an altbekannten Zutaten und enttäuscht durch eine mäßig spannende und vorhersehrbare Story. Dank des guten Einstiegs vergebe ich 3 Sterne.

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Eric Berg: Die Schattenbucht Eric Berg: Die Schattenbucht Reviewed by Christian on 22.2.16 Rating: 5

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